Maronensuche im Söhlinger Wald

Unsere Elternratsvorsitzende Frau Mengel kennt sich bestens mit Pilzen aus und hatte zu unserem Glück Lust, mit unseren Eingangsstufen im Söhlinger Wald auf Maronensuche zu gehen. So machten sich die Sonnblumenklasse und die Löwenzahnklasse auf den Weg, um einen Tag im Wald zu verbringen.    

Frau Mengel zeigte uns wie Maronen aussehen:

 Sie sind dunkelbraun, ohne weißen Rand und haben einen helleren Schwamm, der sich auf Druck blau verfärbt.




Mit diesem Wissen suchten wir den Wald nach Maronen ab und ernteten sie.

Wichtig dabei war noch, dass die Maronen mit einem Messer am Stiel abgeschnitten werden.

Würde man sie nämlich mit Wurzel aus der Erde reißen, könnten sie nicht wieder nachwachsen.

Dass nicht alle Pilze genießbar und manche sogar äußerst giftig sind, brachte Frau Mengel uns auch bei.
Der als Puffpilz bekannte Kartoffelbovist sieht zwar sehr schön und lustig aus, ist aber leider giftig.


Die Schopftintlinge (siehe Bild) hingegen sind im frischen Zustand essbar, obwohl sie eher seltsam aussehen.


Neben Pilzen, gab es im Wald noch vieles mehr zu entdecken:

Ein Fuchsbau mit über 15 Eingängen stieß bei einigen auf großes Interesse.

Auch eine Höhle aus Ästen und Zweigen sorgte für Begeisterung

Sogar vier Rehe kreuzten unseren Weg.

Am Ende hatten wir genügend Maronen für eine große Pilzpfanne gesammelt.
 
Die Pilze mussten in der Schule nurch noch geputzt und gebraten werden, dann durften alle probieren und sich für die lange Suche im Wald belohnen.